IMPLANTOLOGIE

IMPLANTATE – ESSEN, REDEN UND LACHEN WIE MIT EIGENEN ZÄHNEN

Nicht Augen, Figur oder Kleidungsstil machen einen Menschen attraktiv, sondern sein Lächeln. Das sind die gar nicht so überraschenden Ergebnisse einer Studie, die das Forschungsinstitut TNS Emnid veröffentlicht hat. 68 Prozent der Deutschen beurteilen die Attraktivität des Gegenübers anhand eines schönen Lächelns mit gesunden, natürlich aussehenden Zähnen. Sichtbare Zahnlücken oder Prothesen, die künstlich aussehen, können den „ersten Eindruck“ unterbewusst negativ beeinflussen. Darüber hinaus beeinträchtigen sie das Selbstbewusstsein der Betroffenen oft maßgeblich. Wir zeigen Ihnen gerne die Möglichkeiten der modernen Implantologie auf, um Ihnen ein neues, wunderschönes und selbstbewusstes Lächeln zu ermöglichen.

In unserer Praxis im Norden Münchens werden implantologische Eingriffe regelmäßig und mit höchster Präzision durchgeführt. Wir verfügen außerdem über die nötige fachliche Kompetenz, um auch kompliziertere Eingriffe professionell auszuführen. Im Mittelpunkt stehen immer Ihre Wünsche und Bedürfnisse sowie ein freundlicher und patientenorientierter Service. Wir legen großen Wert auf Fairness und Transparenz – deshalb nehmen wir uns immer genügend Zeit für Sie und klären alle Fragen im Vorfeld des Eingriffes.

Die bei uns verwendeten Implantate sind immer sehr hochwertig und stammen ausschließlich von führenden Herstellern. Außerdem fertigen wir passgenaue, ästhetische Zahntechnik in unserem hauseigenen Praxislabor. Sollten Sie jedoch eher Interesse an kostengünstigem Zahnersatz haben, lassen wir Sie selbstverständlich nicht im Regen stehen. Wir arbeiten mit einem exzellenten Zahntechniklabor im Ausland zusammen, das von einem deutschen Meister geführt und überwacht wird.

Was sind Implantate eigentlich?

Ein Implantat besteht aus Titan oder Keramik und sieht aus wie eine kleine Schraube. Es dient im Kieferknochen als Befestigung – gewissermaßen als „neue Zahnwurzel“. Nach einer kurzen Einheilzeit wird jedes Implantat mit einem Aufbau versehen, der fest verschraubt wird. Dieser Aufbau („Abutment“) besteht meist ebenfalls aus Titan oder aus Keramik und sorgt für eine sichere Verbindung zwischen dem Implantat und der individuellen Zahnkrone oder Brücke. Zahnverlust, der durch einen Unfall oder eine Krankheit entstanden ist, aber auch angeborener oder hochgradiger Zahnverlust bei Senioren kann durch ein Implantat somit substanzschonend und atraumatisch korrigiert werden.

Vorteile der Implantate

Unter ästhetischen Gesichtspunkten bietet das Implantat größtmögliche Lebensqualität: Weder müssen Einschränkungen beim Essen hingenommen werden, noch müssen Implantat-Träger Angst haben, man könnte Ihnen den „falschen“ Zahn ansehen. Implantate bieten einen dauerhaften Ersatz für einen oder mehrere fehlende(n) Zahn/Zähne. Sie verhindern zudem den Knochenabbau des Kieferknochens, da sie einen funktionellen und naturgemäßen Belastungsreiz für den Knochen darstellen. Der Körper empfindet ein richtig positioniertes Implantat als „eigenen Zahn“.

Außerdem sind Implantate eine moderne, ästhetisch und funktionell oft überlegene Alternative zu herkömmlichen Brücken oder Prothesen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass dabei die benachbarten Zähne vollständig erhalten bleiben.

Für wen eignen sich Implantate?

Implantate können bei nahezu allen Patienten mit Zahnlücken eingesetzt werden. Denn Titan ist das Material, das am besten vom menschlichen Körper angenommen wird. In der Regel gibt es nach der Einheilphase keine Abstoßungsreaktionen. Außerdem löst Titan keine allergischen Reaktionen aus, wie sie beispielsweise durch Nickel oder andere Metalle hervorgerufen werden können. Das erfolgreiche Einwachsen des Implantates hängt jedoch von einer Vielzahl von Faktoren ab. In folgenden Fällen könnte sich die Versorgung mit einem Implantat schwierig gestalten:

  • Bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Bei starken Blutgerinnungsstörungen
  • Bei deutlich erhöhter Blutungsneigung
  • Bei schweren Störungen des Immunsystems
  • Bei starken Wundheilungsstörungen
  • Bei nicht eingestelltem Diabetes
  • Bei schweren und nicht eingestellten Stoffwechselerkrankungen
  • Bei Knochenmarks-Erkrankungen
  • In einem Kieferknochen, der bestrahlt wurde
  • Bei einem Kieferknochen, der sich im Wachstum befindet
  • Bei Erkrankungen, bei denen dauerhaft Cortison oder Chemotherapeutika eingenommen werden müssen
  • Bei Bisphosphonat-Medikation
  • Bei nicht ausgeheilter Parodontose
  • Bei Suchterkrankungen
  • Bei unzureichender Mundhygiene

Sollten Sie von einem oder gar mehreren dieser Faktoren betroffen sein, bedarf es zunächst einer besonderen Beratung und Betreuung. Wir sind stets bemüht, Ihnen auch in diesem Fall eine individuelle und zufriedenstellende Lösung zu präsentieren.

Implantatbehandlung in unserer Praxis

Unser höchstes Ziel ist es, Ihnen durch ein schönes, ebenmäßiges Lächeln wieder mehr Lebensfreude und Selbstbewusstsein zu gewährleisten. Deshalb beraten wir Sie ausführlich zu den möglichen Alternativen und wählen zusammen mit Ihnen diejenige, die Ihren Wünschen und Bedürfnissen entspricht. Von der Beratung bis hin zur Nachsorge sind wir immer für Sie da und unterstützen und beraten Sie auf dem Weg zu Ihrem neuen Lächeln!

Haben Sie Fragen zu Implantaten oder wünschen sich einen Beratungstermin? Rufen Sie uns jederzeit gerne an oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Zahnarztpraxis Krolo, Ihre Praxis für Implantologie, Prothetik und Ästhetische Zahnmedizin für Ober- und Unterföhring, Eching, Kirchheim, Garching, Ober- und Unterschleißheim und den gesamten Münchner Norden.

Wie genau verläuft eine Behandlung mit Zahnimplantaten?

Eine Zahnimplantation beginnt, wie jede zahnärztliche Behandlung, mit einer gründlichen Untersuchung und Beratung. Dazu erstellen wir zunächst ein Röntgenbild, in schwierigen Fällen auch ein dreidimensionales Computertomogramm (DVT, digitale Volumentomographie). Auf der Basis dieses Befundes werden die wichtigsten Fragen geklärt:

  • Was wünscht sich der Patient?
  • Ist der Eingriff möglich und auch sinnvoll?
  • Welche Alternativen gibt es?
  • Welche weiteren Maßnahmen müssen durchgeführt werden (zum Beispiel ein vorheriger Aufbau des Kieferknochens)?

Dabei beziehen wir Sie selbstverständlich in den Findungsprozess mit ein: Ihre spezifischen Wünsche und Bedürfnisse gilt es schließlich zu befriedigen. Wir erstellen ein individuell auf Sie zugeschnittenes Konzept und koordinieren alle Behandlungsabläufe so, dass schnellstmöglich das beste Resultat entsteht. Hierbei haben wir den langfristigen Erhalt Ihrer Zähne als höchstes Ziel vor Augen!

Vertrauen ist der Schlüssel zum Erfolg!

Zudem erklären wir Ihnen, sofern Sie dies wünschen, alle Alternativen und Behandlungsschritte bis ins kleinste Detail – so lange, bis alle Ihre Fragen beantwortet sind und Sie ein gutes Gefühl haben. Denn diese Transparenz ist das Fundament Ihres Vertrauens in uns. Außerdem sollen Sie selbst entscheiden können, welche der möglichen Therapiearten und Methoden Sie wählen möchten.

Sind alle Fragen beantwortet, nehmen wir einen Abdruck zur Anfertigung eines Gipsmodells des Kiefers, was der präzisen Abschätzung der Lage- und Größenverhältnisse und somit der Vorbereitung des Eingriffes dient. Mit computergestützten Navigationssystemen oder 3D-Bohrschablonen kann die Implantation in vielen Fällen noch genauer geplant werden.

Backward Planning:

Die neueste Entwicklung ist die sogenannte Rückwärtsplanung („Backward Planning“): Hier erfolgt die gesamte Planung von Implantat, Implantatposition und prothetischer Versorgung auf Basis einer idealen zahnprothetischen Versorgung, die in Form eines Provisoriums aus Kunststoff vorher im Mund des Patienten „getestet“ wird – nach funktionellen und ästhetischen Gesichtspunkten, aber auch im Hinblick auf die perfekte Implantatposition im Kiefer. Anders ausgedrückt: Patient und Zahnarzt sehen vorher, wie das Zahnimplantat am Ende aussehen wird.

Die Implantatsetzung: minimal-invasiv und schmerzfrei

Die Implantatsetzung selbst erfolgt minimal-invasiv und schmerzfrei mit lokaler Betäubung. Bei größeren Eingriffen aufgrund eines Knochenaufbaus oder des Einsetzens mehrerer Implantate kann es nötig sein, die Behandlung unter Vollnarkose durchzuführen.

Nach einem kleinen Schnitt in das Zahnfleisch wird ein Loch für das Implantat gebohrt. Das Implantat wird anschließend vollständig in das Bohrloch eingedreht, wobei ein Schraubengewinde für sicheren Halt sorgt. Befindet sich das Implantat in der richtigen Position im Kiefer, wird das Zahnfleisch darüber wieder vernäht, damit die „künstliche Zahnwurzel“ in Ruhe einheilen kann (geschlossene Methode). Bei der offenen Methode wird das Abutment (der „Implantatpfosten“) aufgesetzt und dient der Ausformung des Zahnfleisches.

Einheilungszeit und Provisorium

Bis zur endgültigen prothetischen Versorgung, die erst nach vollständiger und belastbarer Einheilung des Implantates erfolgt, wird die Lücke – aus ästhetischen Gründen, aber auch für eine zumindest teilweise Herstellung der Kaufunktion – mit einem Provisorium versorgt. Das Provisorium kann, je nach Zahnsituation, aus einer Vollprothese, einer Klammerprothese, einer provisorischen Brücke oder einem provisorischen Implantat bestehen. Ein Implantat ist, wenn die knöchernen Voraussetzungen stimmen, innerhalb von acht bis zwölf Wochen sicher eingeheilt.

Nach dieser Zeit erfolgt bei der geschlossenen Methode ein zweiter, kurzer Eingriff in Lokalbetäubung, um das eingeheilte Implantat freizulegen und den Abdruck für den endgültigen prothetischen Aufbau anzufertigen. Meistens wird hierbei auch ein sogenannter Gingivaformer („Zahnfleischformer“) auf das Implantat gesetzt, der bis zur Anpassung des Zahnersatzes verhindern soll, dass das Zahnfleisch wieder über das Implantat wächst. Die Behandlung ist beendet, wenn nach wenigen Tagen die prothetische Versorgung (Einzelkrone, festsitzende oder herausnehmbare Prothese) auf dem Implantat befestigt wird und der korrekte Sitz kontrolliert wurde.

Lebenslange Freude dank richtiger Pflege und Nachsorge

Damit Ihr Implantat möglichst ein Leben lang hält, spielt nicht nur die sorgfältige Planung und Implantation eine große Rolle, sondern auch eine regelmäßige zahnärztliche Nachsorge während des ersten Jahres. Wir sind auch in dieser Phase immer für Sie da, geben Ihnen individuelle Pflegetipps und beraten Sie intensiv in Ihrer Zahnarztpraxis Krolo, Ihre Praxis für Implantologie, Prothetik und Ästhetische Zahnmedizin für Ober- und Unterföhring, Eching, Kirchheim, Garching, Ober- und Unterschleißheim und den gesamten Münchner Norden.

Knochenaufbau

Ein Knochenaufbau ist nötig, wenn nicht genügend eigener Kieferknochen für ein Implantat zur Verfügung steht. Dies kommt häufig bei Patienten vor, die schon seit längerer Zeit eine Zahnlücke haben. Denn der Körper baut in diesem Fall den nicht benötigten Teil des Kieferknochens ab. Heutzutage kann der Knochenschwund aber durch eine Anlagerung, Auflagerung oder Einlagerung von körpereigenem oder künstlichem Knochen rückgängig gemacht werden.

Körpereigenes oder künstliches Knochenmaterial?

Für den Knochenaufbau kann entweder körpereigenes oder künstliches Knochenmaterial genutzt werden. Bei einem geringen Knochenabbau kann körpereigenes Knochenmaterial (Knochenmehl) während der Operation gewonnen werden. Dieses wird beim Bohrvorgang in speziellen Filtern aufgefangen oder mit einem Schaber vom Kieferkamm „abgehobelt“. Möglich ist hier aber auch der Einsatz von Knochenersatzmaterial oder die Vermischung beider Materialien. Das Aufbaumaterial wird bei der Augmentation direkt an den Knochen angelagert. Der Körper wandelt es dann allmählich in belastbare Knochensubstanz um.

Welche Verfahren gibt es?

Die Auswahl des Verfahrens hängt von der Lage (Ober- oder Unterkiefer, Seiten- oder Frontzähne) und der Art des Knochenmangels (in der Breite oder der Höhe, fortgeschritten oder gering) ab.

Sinuslift-Verfahren

Die am häufigsten verwendete Technik im Oberkiefer ist das Sinuslift-Verfahren. Hierbei wird minimal-invasiv ein kleiner Teil der Nasennebenhöhle mit Knochenmaterial gefüllt. Der Eingriff erfolgt durch die Mundhöhle und hinterlässt somit auch keine äußerlich sichtbaren Narben.

Eigenknochentransplantation

Bei Knochenaugmentationen im Unterkiefer kommt für gewöhnlich die Eigenknochentransplantation zum Einsatz. Hierzu wird ein Stück Eigenknochen aus dem Unterkiefer entnommen und im Gebiet des Knochenmangels eingesetzt. Der Eigenknochen kann für gewöhnlich von unterschiedlichen Stellen am Kiefer entnommen werden. Somit entstehen auch bei diesem Verfahren in der Regel keine äußeren Narben.

Knochenspreizung (Bone Spreading)

Ist der Kieferknochen zu schmal, kann eine Knochenspreizung durchgeführt werden. Mithilfe eines speziellen Meißels wird hierbei der Kieferknochen vertikal gespalten. Ziel ist es, eine ausreichende Breite für den Einsatz des Implantates zu schaffen. Das Implantat wird dann in die entstandene Lücke eingesetzt und die Freiräume werden mit Knochenmasse aufgefüllt.

Knochenspaltung (Bone Splitting)

Ist der betroffene Kieferknochen selbst für die Knochenspreizung zu schmal, wird die Knochenspaltung angewandt. Auch hier wird der Kieferknochen gespalten und in den meisten Fällen auch gedehnt. Wie bei der Knochenspreizung wird das Implantat in die Lücke eingesetzt und die Freiräume werden mit Knochenmasse aufgefüllt.

Distraktionsosteogenese

Ist der Kieferknochen nicht hoch genug, wird er horizontal in einen unteren und oberen Teil gespalten. In diesem Spalt wird eine Spezialschraube fixiert, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen weitergeschraubt wird. Das Gewebe um den Bruchspalt bildet sich dabei neu – es kommt zu einer Knochenneubildung. Allerdings muss die Schraube vom Patienten einige Wochen getragen werden, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Des Weiteren können auch folgende Verfahren zum Einsatz kommen:

• Knochenblock-Transplantation
• Auflagerungsosteoplastik mittels Eigenknochen (Kieferkamm-Augmentation)
• Hohlraumtechnik
• Socket-Preservation

Örtliche Betäubung oder Vollnarkose?

Kleinere Eingriffe werden für gewöhnlich ambulant und mit örtlicher Betäubung durchgeführt. Ist hingegen ein umfangreicher Knochenaufbau erforderlich, führen wir den Eingriff in Vollnarkose durch. Selbstverständlich können wir auch kleinere Eingriffe in Vollnarkose durchführen, sollten Sie dies wünschen.

Wie lange dauert die Wundheilung?

Dies hängt vom Umfang des Knochenaufbaus ab. Bei kleineren Eingriffen kann das Implantat unter Umständen gleich eingesetzt werden. Bis zur kompletten Belastbarkeit des Implantates und des Kieferknochen vergehen in der Regel drei bis sechs Monate. Ist der Knochenabbau schon fortgeschritten, wird der Kieferknochen zunächst aufgebaut. Nach einigen Monaten hat sich der Kieferknochen wiedergebildet und das Implantat kann eingesetzt werden. Das Implantat ist nach weiteren acht bis zwölf Wochen eingeheilt und voll belastbar.

Knochenaufbau in unserer Praxis

Vor einem Knochenaufbau gehen wir die möglichen Verfahren durch und erklären Ihnen diese bis ins kleinste Detail. Denn wer weiß, was auf ihn zukommt, kommt gelassen zu uns in die Praxis. Am Tag des Eingriffes sollten Sie im Falle einer örtlichen Betäubung ganz normal Essen, damit Ihr Kreislauf stabilisiert wird. Im Falle einer Vollnarkose hingegen, sollten Sie nüchtern zu uns kommen. Nehmen Sie bitte auch keine blutverdünnenden Medikamente vor dem Knochenaufbau ein. Setzen Sie diese aber bitte nur in vorheriger Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt ab. Wir erklären Ihnen während der Behandlung immer, welcher Schritt als nächstes folgt und stehen Ihnen selbstverständlich auch danach jederzeit für Fragen zur Verfügung.

In der Regel ist der Eingriff gut verträglich. Sie erhalten von uns unmittelbar nach dem Eingriff Kühlpacks – durch die sofortige und kontinuierliche Kühlung verschwindet eine Schwellung im Wangenbereich meist nach wenigen Tagen. Bereits eine Woche nach dem Knochenaufbau entfernen wir die Fäden.

Haben Sie Fragen zu dem Thema Knochenaufbau oder möchten einen Beratungstermin? Rufen Sie uns gerne jederzeit an oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Zahnarztpraxis Krolo, Ihre Praxis für Implantologie, Prothetik und Ästhetische Zahnmedizin für Ober- und Unterföhring, Eching, Kirchheim, Garching, Ober- und Unterschleißheim und den gesamten Münchner Norden.

Verkehrstüchtigkeit nach operativen Eingriffen

Nach einer örtlichen Betäubung und auch durch die Belastung des chirurgischen Eingriffes kann Ihre Reaktionsfähigkeit – insbesondere auch bei aktiver Teilnahme am Straßenverkehr – für mehrere Stunden herabgesetzt sein. Sie sollten sich daher am besten von Freunden oder Familienmitgliedern abholen lassen und auf keinen Fall selbst Auto fahren. Gerne rufen wir Ihnen auch ein Taxi, das Sie direkt nach Hause bringt.

Schutz der Wunde

Zum Schutz der Wunde und für eine möglichst ungestörte erste Blutgerinnung beißen Sie bitte ca. 15 Minuten auf den eingelegten Tupfer. Danach ziehen Sie ihn vorsichtig zur Seite ab. Bei einem angelegten Druckverband richten Sie sich bitte nach unseren speziellen Empfehlungen. Sollte wider Erwarten eine Nachblutung auftreten, beißen Sie erneut für eine halbe Stunde auf ein zusammengerolltes sauberes, angefeuchtetes Taschentuch.

Schwellungen vermeiden

Zur Verminderung einer Schwellung nach dem Eingriff sind feucht-kalte Umschläge bis zur Folgenacht sehr hilfreich. Verwenden Sie jedoch bitte keine Eispackungen in unmittelbarem Hautkontakt. Wenn Sie sich zu Hause ausruhen, legen Sie sich ein dickes Kissen unter den Kopf und vermeiden eine Flachlage. Legen Sie sich außerdem bitte nicht auf die Seite des Implantates.

Essen, Kaffee, Rauchen und Co.

Bis zum Abklingen der Betäubung bitte nichts essen und nichts Heißes trinken – hier besteht Verletzungsgefahr. Nach Abklingen der Betäubung sollten Sie für die nächsten Tage weiche und nicht zu heiße Kost zu sich nehmen. Insbesondere auf der Seite des Implantates sollten Sie nichts Hartes kauen und diesen Bereich generell schonen, damit das Implantat sicher einheilen kann. Sie können gleich nach der Behandlung trinken, vermeiden Sie es jedoch, Ihren Mund zu spülen, da dies Blutungen verursachen kann.

In den nächsten 24 Stunden sollten Sie weder Alkohol noch Bohnenkaffee, Cola oder schwarzen Tee trinken. Verzichten Sie für mindestens ein bis zwei Tage auf das Rauchen. Hierdurch verringern Sie die Gefahr einer Nachblutung und tragen zu einer besseren Wundheilung bei.

Eingeschränkte Mundöffnung

Sollte die Möglichkeit zur Mundöffnung nach der Behandlung leicht eingeschränkt sein, muss Sie dies nicht beunruhigen. Bemerken Sie jedoch eine starke Kieferklemme, anhaltende Gefühlsstörungen und/oder stärker werdende Schmerzen, melden Sie sich bitte sofort bei uns.

Sport und körperliche Anstrengungen

In der ersten Woche nach dem Eingriff sollten Sie körperliche Anstrengungen vermeiden. Dies gilt insbesondere, wenn aufgrund der Schwere des Eingriffes eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausgestellt wurde. In den ersten postoperativen Tagen sollte außerdem kein Saunabesuch erfolgen.

Häusliche Mundhygiene: Putzen Sie 3 x täglich Ihre Zähne und auch eventuell vorhandene Prothesen. Die Benutzung von elektrischen Zahnbürsten außerhalb des Operationsbereiches ist erlaubt, die Anwendung von Mundduschen setzen Sie bis zur weitgehend abgeschlossenen Abheilung besser aus.

Schmerztabletten

Wenn Ihnen Medikamente verordnet wurden, halten Sie sich bitte exakt an die Einnahmevorschriften. Insbesondere bei Schmerztabletten ist auf die Höchstdosis zu achten! Nehmen Sie keine zusätzlichen Medikamente nach eigenem Ermessen ein!